Heute an morgen denken

Welche Wünsche haben Sie für Ihre eigene Bestattung? Wo und wie möchten Sie beerdigt werden? Welchen Spruch und welches Motiv wünschen Sie sich für die Anzeige? Welche Musik soll zu Ihren Ehren gespielt werden, wer soll auf der Gästeliste stehen und wie soll die Feier gestaltet werden? In Ihrer Bestattungsvorsorge können Sie all diese Details festlegen. Das ist nicht nur für Alleinstehende ein sicherer Weg, dereinst nach eigenen Wünschen bestattet zu werden. Auch für Familienangehörige ist es ein gutes Gefühl, Ihre Vorstellungen für die Bestattung zu kennen.

 

Vorsorgefinanzierung

Ein weiteres entscheidendes Argument für eine Bestattungsvorsorge ist das Thema Vermögenssicherung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ersparnisse für Ihre Bestattung so sicher anlegen, so dass sie auch bei einem finanziellen Engpass, wie ihn beispielsweise die Unterbringung in einer Altenpflege hervorrufen kann, vor dem Zugriff durch Dritte geschützt bleiben.

Dies geht beispielsweise über ein zweckgebundenes Konto bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG oder über eine Sterbegeldversicherung. Hier arbeiten wir für Sie mit der Sterbekasse für den Niederrhein zusammen.

Informations­video des Bundes­verbands Deutscher Bestatter

Weitere Informationen erhalten Sie bei unseren Informations-Nachmittagen zum Thema Vorsorge – sowie in einem kostenfreien, unverbindlichen Beratungsgespräch.

Trauern verbindet

Auf unseren persönlichen Gedenkseiten können Sie für einen geliebten Menschen Kerzen entzünden, einander Trost spenden, Fotos hochladen, Termine der Trauerfeierlichkeiten finden und vieles andere mehr.

zu den Gedenkseiten

Testament, Patienten­verfügung & Co.

Wir weisen darauf hin, dass Sie auf dieser Homepage lediglich allgemeine Informationen finden. Die Informationen können weder eine Rechts­beratung ersetzen noch berücksichtigen sie die jeweiligen besonderen Gegeben­heiten des Einzel­falles. Für eine konkrete Rechts­beratung wenden Sie sich bitte an einen Rechts­anwalt.

Testament

In Ihrem Testament bestimmen Sie, was mit Ihrem Vermögen und Besitz im Todesfall geschehen soll. Es gibt zwei Möglichkeiten ein rechts­kräftiges Testament zu verfassen: Zum einen das „eigenhändige Testament“. Es muss vom Testierenden hand­schriftlich auf Papier nieder­geschrieben werden, sollte Ort und Datum enthalten und muss Ihre persönliche Unterschrift mit vollem Vor- und Nachnamen tragen. Die Alternative ist das „notarielle Testament“, das von einem Notar beurkundet wird. Selbst­verständlich können Sie Ihr Testament jederzeit widerrufen.

Erbrecht

Sofern Sie nicht durch ein Testament Ihre Erben bestimmt haben, legt der Gesetzgeber eine Erben­reihenfolge fest: Erben erster Ordnung sind Kinder, Ehepartner und Enkel. In einer Zugewinn­gemeinschaft erbt der Ehe­partner mindestens die Hälfte. Die andere Hälfte wird unter den ehelichen, nicht ehelichen und adoptierten Kindern bzw., falls diese nicht mehr leben, unter deren Kindern zu jeweils gleichen Teilen aufgeteilt. Erben zweiter Ordnung sind Eltern, Geschwister und deren Kinder. Sie erben nur dann, wenn es keine direkten Nachkommen des Erblassers gibt. Gibt es auch keine Erben zweiter Ordnung, geht das Vermögen an die Erben dritter Ordnung – die Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorge­vollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens, stellvertretend für Sie sämtliche oder einzelne festgelegte Entscheidungen zu treffen und Verträge abzuschließen oder zu kündigen, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Für bestimmte Geschäfte, insbesondere Grundstücks­geschäfte, ist eine notarielle Vorsorge­vollmacht notwendig, für andere Vermögens­geschäfte, insbesondere Bank­geschäfte aller Art, zumindest eine schriftliche Vollmacht. Abschließend sollte eine Vorsorge­vollmacht immer mit einer Patienten­verfügung kombiniert werden, um auch gesund­heitliche Aspekte zu klären.

Patientenverfügung

Mit einer Patienten­verfügung treffen Sie Vorsorge für den Fall, dass Sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein sollten, Entscheidungen über Ihre medizinische Behandlung zu treffen. Sie dient dazu, Ihrem behandelnden Arzt Anhalts­punkte dafür zu geben, welche ärztliche Behandlung Sie unter welchen Bedingungen wünschen oder ablehnen. Eine solche Patienten­verfügung kann mit einer notariellen Vorsorge­vollmacht verbunden, aber auch isoliert und privat­schriftlich erstellt werden.

Vorsorgevertrag

In einem Vorsorge­vertrag können Sie von der Bestattungsart über den Ort der Beisetzung und das Sarg- und / oder Urnen­modell bis zum Ablauf der Trauerfeier viele individuelle Details festhalten. Wichtig: Ihre Angehörigen müssen von diesem Vertrag Kenntnis haben! Mit einem Vorsorge­vertrag entlasten Sie Ihre Angehörigen aber nicht nur emotional. Er bietet Ihrer Familie auch finanzielle Absicherung, denn Sie können ihn mit einer Einmal­zahlung auf ein Treuhand­konto oder einer regel­mäßigen oder einmaligen Zahlung in eine Sterbegeld­versicherung kombinieren. In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne näher über dieses Thema.

Weiterführende Links und Informationen

Broschüre „Erben und Vererben“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Informationen des Bundesministeriums zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Broschüre „Patientenverfügung“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz 

Informationen der Deutschen Bischofskonferenz zur Christlichen Patientenvorsorge

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